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Cyclamen persicum

Die Zuchtformen basierend auf Cyclamen persicum dürften die wohl am häufigsten kultivierten Vertreter der Gattung sein. Die auch als Zimmer-Alpenveilchen bekannte Art, ist mittlerweile fast ganzjährig im Handel zu finden. Zu erhalten sind weiß-, pink-, rot-, violett- und mehrfarbig blühende Sorten. Besonders attraktiv wirken die Formen mit gefransten Blütenblättern.

Die Naturform soll aus Syrien und der Türkei stammen.

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Zimmer-Alpenveilchen (Cyclamen persicum) Pflege

  1. Standort: sonnig und hell (aber ohne Sommermittagssonne), im Sommer halbschattig im Garten
  2. Gießen: während der Wachstums- und Blütezeit an-, aber nicht austrocknen lassen
  3. Substrat: Blumenerde, Kakteenerde
  4. Düngen: Flüssigdünger oder Stäbchen von Oktober bis März
  5. Temperatur: 10-15 °C wenn sich die Pflenzen im Wachstum befinden

Cyclamen persicum ist, wie viele andere Alpenveilchen auch, eine im Winter wachsende Art. Es gedeiht am besten an einem hellen bis vollsonnigen Standort. Da sie vom Herbst bis in das Frühjahr nicht so intensiv ist wie im Sommer, wird auch die Mittagssonne vertragen.

Als Substrat kann handelsübliche Blumenerde zum Einsatz kommen. Die Knolle wird so gepflanzt, dass sie nur zur Hälfte in der Erde sitzt. Wer dazu neigt, zuviel zu gießen, verwendet eine Mischung für Kakteen oder lockert die Blumenerde mit Tongranulat auf.

Während der Wachstums- und Blütezeit lässt man die Erde zwischen den Wassergaben an-, aber nicht austrocknen. Staunässe und Ballentrockenheit werden nicht vertragen.

Bereits das einmalige Austrocknen kann dazu führen, dass das Zimmer-Alpenveilchen aufhört zu blühen.

Tipp: Entgegen der landläufigen Meinung, darf auch von oben gegossen werden. Wenn die Knolle mit Wasser in Berührung kommt, schadet ihr das nicht. Wichtig ist nur, dass die Erde nicht tropfnass ist. Das ist die häufigste Ursache von Wurzelfäule. Vor allem an einem kühlen Standort.

Düngen

Wird jährlich umgetopft und dabei die alte Erde weitgehend entfernt, ist keine zusätzliche Düngung erforderlich. Handelsübliche Erdmischungen sind nämlich vorgedüngt.

Danach kann man während der Wachstums- und Blütezeit alle 4 bis 8 Wochen Flüssigdünger verabreichen.

Stäbchen, die im Herbst und Winter in den Topf gesteckt werden, eignen sich ebenfalls.

Übersommern

Wenn die Temperaturen im Mai/Juni ansteigen, kann es sein, dass das Alpenveilchen seine Blätter einzieht. Sie verwelken und vertrocknen anschließend. Verliert es alle, dann werden die Wassergaben reduziert und das Düngen eingestellt. Die vertrockneten Blätter können mit einer Schere knapp über der knolle abgeschnitten werden.

Pflanzen die sich in der Sommerruhe befinden werden nur schlückchenweise gewässert. Sie erhalten nur soviel Wasser, dass die Knolle nicht beginnt zu schrumpfen.

Sobald sich ab September/Oktober neue Blätter zeigen, sollte man die Wassergaben langsam erhöhen. Jetzt ist ein günstiger Zeitpunkt zum Umtopfen.

Exemplare die ihre Blätter behalten, können gegossen werden wie gewohnt. Sie lassen sich gut an einem halbschattigen Plätzchen im Garten oder auf dem Balkon übersommern. Wo sie mit etwas Glück sogar blühen können.

Umtopfen

Ein guter Zeitpunkt zum Umtopfen ist mit dem Beginn der Vegetationsperiode im Spätsommer/Herbst. Sobald sich an der Knolle die ersten Blattspitzen zeigen.

Um die Erde vom Rand zu lösen, wird der Plastiktopf einmal rundum sanft mit den Fingern massiert. Wurde in einen Tontopf gepflanzt, dann hilft leichtes klopfen.

Anschließend hält man das Alpenveilchen schräg nach unten und zieht den Topf nach oben ab.

alpenveilchen umtopfen

Im nächsten Schritt wird die Erde entfernt, die sich leicht mit den Fingern lösen lässt. Danach platziert man den Topfballen in einer mit Wasser gefüllten Schüssel. Hat sich das alte Substrat mit Flüssigkeit vollgesogen, lässt es sich leichter von den Wurzeln lösen. Dazu hält man den Ballen unter einen laufenden Wasserhahn und rüttelt oder massiert ihn leicht.

Abgestorbenes Wurzelwerk darf entfernt werden. Um möglichst wenig gesunde Wurzeln zu verletzen empfiehlt es sich, nur die Erde zu entfernen, die sich leicht ausspülen lässt.

Die Knolle sollte so platziert werden, dass sie nur zur Hälfte ihrer Höhe in der Erde sitzt. Dem entsprechend hoch wird der Topf befüllt. Um das Absacken nach dem ersten Gießen zu vermeiden, muss das Substrat gut angedrückt werden.

cyclamen umgetopft

Nach dem Umtopfen wird entweder gut angegossen oder der Topf in eine mit Wasser gefüllte Schüssel gegeben, bis sich die Erde mit ausreichend Flüssigkeit vollgesogen hat.

Mini-Alpenveilchen

Die Minis unterscheiden sich in der Pflege nicht von den Großen. Aus ihren kleinen Töpfen sollte man sie aber nach dem Kauf befreien. Sie sind zumeist gut durchwurzelt, was dazu führt, dass die Erde schnell austrocknet.

mini-alpenveilchen

Ich hege übrigens den Verdacht, als würden die Mini-Alpenveilchen künstlich klein gehalten. Die nach ein ein paar Wochen erscheinenden Blätter sind deutlich größer, als die im gekauften Zustand.

Sommer-Alpenveilchen

Unter der Bezeichnung “Summer Dreams Cyclamen” werden mittlerweile auch im Sommer Alpenveilchen angeboten. Damit sie länger als ein paar Tage blühen, sollten sie so kühl wie möglich platziert werden.

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